Stark nach außen. Unsicher nach innen.
Du erreichst viel.
Du trägst Verantwortung.
Du funktionierst.
Und trotzdem zweifelst du.
Und trotzdem zweifelst du.
Vielleicht kennst du diese Gedanken:
Selbstzweifel, Gedankenkreisen und das Gefühl, sich ständig selbst zu hinterfragen, sind keine Charakterschwäche. Sie entstehen oft dort, wo Selbstwert über Jahre unbewusst an Leistung, Anpassung oder Anerkennung gekoppelt war.
Wenn du deinen Selbstwert stärken möchtest, geht es nicht darum, „positiver zu denken“.
Es geht darum, die innere Struktur zu verstehen – und neu auszurichten.
Genau daran arbeite ich – wissenschaftlich fundiert, ohne Typologien, ohne Druck.
Der erste Schritt ist eine ehrliche Bestandsaufnahme. Die kostenfreie Lebensbilanz gibt dir dafür den Rahmen.
Ein stabiler Selbstwert bedeutet nicht, sich dauerhaft großartig zu fühlen. Er bedeutet: sich selbst ernst nehmen, eigene Bedürfnisse erkennen, stimmige Entscheidungen treffen, Grenzen setzen – auch wenn es unbequem ist.
Selbstwert ist kein Ziel, das man einmal erreicht. Er ist ein innerer Zustand, der sich durch wiederholte, alltagstaugliche Erfahrungen stabilisiert. Das Selbstwertkonto füllt sich nicht durch große Durchbrüche, sondern durch regelmäßige kleine Einzahlungen. Wie beim Muskeltraining: Nicht eine intensive Einheit zählt, sondern das Dranbleiben.
Viele suchen nach schnellen Methoden, um Selbstzweifel zu überwinden. Doch Selbstwert ist kein Motivationsprojekt. Er ist ein neurobiologischer Prozess. Das Gehirn speichert Erfahrungen wie Einzahlungen auf ein Konto. Wenn Anerkennung oder Leistung lange die einzige Quelle von Sicherheit waren, entsteht eine innere Abhängigkeit von äußerer Bestätigung. Selbstwert stärken heißt deshalb: Leistung und Wert voneinander entkoppeln, alte Glaubenssätze prüfen, neue neuronale Vernetzung aufbauen.
Gedankenkreisen ist kein Zeichen von Schwäche. Es ist ein Sicherheitsversuch des Gehirns.
Neurobiologisch betrachtet läuft in solchen Phasen ein gut gemeinter Schutzmechanismus auf Hochtouren: Das Gehirn bewertet, vergleicht, antizipiert – und verhindert damit, dass du abschaltest. Wenn Entscheidungen früher mit Bewertung, Kritik oder Liebesentzug verknüpft waren, speichert das Nervensystem: „Achtung – hier besteht Risiko.“ Je länger dieser Zustand anhält, desto mehr sinkt die präfrontale Klarheit. Entscheidungen fühlen sich schwerer an. Selbstkritik wird lauter.
Ein zentraler Perspektivwechsel: Nicht: „Ich bin zu unsicher.“ Sondern: „Mein System versucht, mich zu schützen.“
Diese Einordnung verändert die innere Haltung – und damit langfristig die neuronalen Muster. Und genau deshalb hilft „einfach positiver denken“ nicht weiter. Wer seinen Selbstwert stärken möchte, braucht zuerst etwas anderes: Regulierung. Sicherheit. Einen Zustand, in dem Selbstreflexion überhaupt möglich wird.
Was du wirklich brauchst, wenn du „nur noch funktionierst“
Menschen, die zu mir kommen, sagen oft: „Ich funktioniere nur noch.“ „Ich fühle mich unzufrieden, obwohl alles gut ist.“ „Ich kann nicht abschalten.“ „Ich weiß nicht, was ich wirklich will.“ „Ich treffe Entscheidungen – und zweifle danach sofort.“
Das ist keine Frage des Willens. Das ist ein Zustand chronischer Überaktivierung des Nervensystems. Und in diesem Zustand ist tiefere Selbstwertarbeit kaum möglich – weil der Körper zuerst Sicherheit braucht, bevor der Kopf Klarheit finden kann.
Meine Arbeit setzt genau dort an – mit dem, was du gerade brauchst. Manchmal ist das zuerst Stabilisierung: konkrete Methoden, die das Nervensystem regulieren und Handlungsfähigkeit zurückbringen. Manchmal beginnt es mit einer fundierten Persönlichkeitsanalyse auf Basis der Big Five – um zu verstehen, welche Muster dich antreiben und wo dein Selbstwert wirklich steht. Der Weg ist individuell. Die Richtung ist dieselbe.
Mein Ansatz: Wissenschaftlich fundiert, ohne Typologien, ohne Schnellversprechen
Ich arbeite wissenschaftlich fundiert – ohne Schubladenlogik. Das bedeutet: Einordnung statt Etikettierung, Erklärung vor Motivation, Sicherheit vor Aktivierung.
Meine Arbeit verbindet das Big-Five-Persönlichkeitsmodell mit dem LINC Personality Profile (LPP) und die Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie (PEP® nach Dr. Michael Bohne) mit einem klaren, erklärenden Kommunikationsstil. Persönlichkeitsmodelle können helfen, Muster besser zu verstehen – aber kein Test definiert deinen Wert. Ich ordne Modelle kritisch ein, unter anderem im Hinblick auf den Barnum-Effekt, und nutze sie nur dort, wo sie Klarheit schaffen, nicht Identität festlegen.
Du bekommst nicht Motivation, sondern Einordnung. Und aus diesem Verständnis heraus entstehen Veränderungen, die tragen.
Viele Menschen suchen eigentlich nicht nur Selbstwert. Sie suchen Klarheit. Bleiben oder neu anfangen? Grenzen setzen oder weiter anpassen? Nähe zulassen oder Abstand wahren?
Wenn Selbstwert stabiler wird, werden Entscheidungen ruhiger. Nicht perfekter – aber stimmiger. Du musst nicht mutiger werden. Du musst innerlich sicherer werden.
Meine Begleitung richtet sich an reflektierte Menschen, die Selbstzweifel überwinden und Gedankenkreisen stoppen möchten, die lernen wollen, sich selbst ernst zu nehmen und stimmige Entscheidungen zu treffen. Besonders häufig begleite ich Menschen in Umbruchphasen: berufliche Neuorientierung, Trennung oder Beziehungskonflikte, die Lebensmitte als Phase der Neujustierung, chronische Erschöpfung trotz Funktionieren.
Nicht jede Phase braucht Aktivierung. Manche braucht Einordnung.
Dein erster Schritt: die Lebensbilanz
Keine große Entscheidung. Keine Anmeldung für ein Programm. Sondern eine ehrliche Bestandsaufnahme – strukturiert, ohne Bewertung, in deinem Tempo.
Frage dich: Woran knüpfe ich meinen Wert gerade? Wann fühle ich mich gut genug – und wann nicht? Welche inneren Antreiber bestimmen meine Entscheidungen?
Die kostenfreie Lebensbilanz gibt dir einen Rahmen, um genau das zu verstehen: was dich zehrt, was dir fehlt, und wo dein Selbstwert gerade tatsächlich steht. Das ist der Ausgangspunkt, von dem aus alles andere möglich wird. Selbstwert stärken beginnt mit Bewusstheit – nicht mit Optimierung.
Indem du verstehst, woher deine Zweifel kommen. Selbstzweifel sind oft erlernte Schutzmechanismen. Nachhaltige Veränderung entsteht durch Einordnung – nicht durch Druck.
Weil neuronale Muster durch Wiederholung entstehen. Ein einzelner Gedanke überschreibt keine jahrelange Vernetzung. Erst wenn das Nervensystem reguliert ist, können neue Überzeugungen wirklich ankern.
Das hängt davon ab, wie lange bestehende Muster schon aktiv sind – und wie regelmäßig du arbeitest. Neurobiologisch braucht das Gehirn Wiederholung, Zeit und Sicherheit, um neue Verbindungen zu festigen. Es gibt keine Abkürzung – aber es gibt einen gangbaren Weg.
Modelle können Orientierung bieten, sind aber keine Identität. Wichtig ist die kritische Einordnung – kein Test definiert deinen Wert.
Ja. Ich biete Seminare zur psychischen Belastbarkeit am Arbeitsplatz an, unter anderem zu psychischer Gesundheit bei Mitarbeitenden und Auszubildenden. Kontaktiere mich gerne direkt.