Mein eigener Weg war kein gerader.
Ich habe in der Bankenwelt begonnen: ehrgeizig, zielorientiert, leistungsbereit.
„Höher, schneller, weiter“ war damals eine Selbstverständlichkeit.
Karriere, Status, Sicherheit – das galt als Maßstab für Erfolg.
Doch schon früh haben mich die Menschen hinter den Zahlen mehr interessiert als die Zahlen selbst.
Ich wollte verstehen, was Menschen antreibt, was sie festhält, was sie innerlich bewegt.
Der Wechsel zur Aus- und Weiterbildung innerhalb der Bank war kein Zufall, sondern ein erstes inneres Signal.
Dort wurde meine Arbeit menschlicher: Persönlichkeitsentwicklung, Begleitung, Reflexion.
Und irgendwann war klar: Ich möchte Menschen begleiten – nicht Systeme verwalten.
Unabhängigkeit wurde zu einem meiner wichtigsten Werte.
Frei entscheiden zu können.
Ehrlich zu leben.
Und nur das weiterzugeben, was ich selbst durchdrungen habe.
Rückblickend war nicht Schnelligkeit mein Thema, sondern Tiefe.
Ich habe mir lange nicht erlaubt, loszugehen, bevor ich mich innerlich sicher fühlte.
Das hat Zeit gebraucht – und genau das hat mich geprägt.